Ätherische Öle und ihre Wirkung

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Einführung in die Welt der ätherischen Öle

Um die Wirkung der ätherischen Öle zu verstehen, müssen wir erstmal wissen wie das riechen funktioniert. Und das passiert nicht nur in der Nase. Wenn wir die Entwicklung dass Menschen betrachten, dann wurden die Düfte ebenso wie Farben und Klänge uns sozusagen, mit in die Wiege gelegt. Der Geruchsinn war in der frühen Entwicklungsgeschichte der Menschen wohl als Fernwahrnehmung noch wichtiger als das Sehen. Bei dem Menschen von Heute, ist von der Leistungsfähigkeit des Geruchsinns nicht mehr so viel übrig. Wir könnten allerdings von unseren Anlagen her, so an die tausend verschiedene Gerüche unterscheiden. Geruchswahrnehmungen spielen in unserem Gemütsleben und in unserer Reaktion auf die Umwelt eine wichtige Rolle, selbst wenn wir uns dieser Einflüsse nicht immer voll bewußt sind. Das Riechen signalisiert uns, ob uns was – oder wer -gefällt.

Sie kennen den Ausspruch…. „Den oder die kann ich nicht riechen.“ Gerüche können anregen oder aufheitern, sie können aber auch abstoßend und leistungsmindernd wirken. Gerüche spielen als Sexualduftstoffe, die sogenannten Pheromone, eine wichtige Rolle, ebenso wie die sogenannten Botenstoffe der Innenwelt, die wir als Hormone kennen. So gibt es z.B. äth. Öle, die durchaus einen Einfluss auf die Östrogenproduktion haben können. Dazu kommen wir, wenn wir die einzelnen äth. Öle besprechen. Wissenschaftler fanden heraus, dass das Sperma seinen Weg durch „riechen“ zum zu befruchtenden Ei findet.

Es heißt dass es nach Maiglöckchen riechen soll und die flüssige Konsistenz des Samenergusses nach Kastanienblüten riecht. Wenn wir diesen Gedanken weiterspinnen, ist nicht ausgeschlossen, das die Zukunft uns eventuell einen Duftstoff liefert, der dem Sperma quasi den Weg zum zu befruchtenden Ei versperren kann und so gesehen Düfte nicht nur sexuell stimulieren können, sondern eventuell sogar eine Schwangerschaft verhindern könnten. Aber soweit ist die Wissenschaft wohl noch nicht. In einem Experiment wurde kürzlich in einer Fernsehsendung gezeigt, das es durchaus Düfte gibt, die das Sperma „lahmgelegt“ haben.

Manipulation der Düfte

Es wird inzwischen auch immer öfter über Manipulation durch Düfte gesprochen. Beispiel: Im Kaufhaus riecht es in der Abteilung Lederwaren nach echtem Leder, obwohl 80% der dort hängenden Ware Kunstleder ist……. im Restaurant riecht es dermaßen lecker, daß man glauben könnte, man befindet sich direkt neben dem Herd. Selbst in Banken werden wir durch den Duft von „Reichtum “ beeindruckt. Firmen, Einzelhändler lassen sich Düfte herstellen, die in bzw. zu ihrer Firmenphilosophie passen. Hotels machen ihre eigeneen Duftmischungen, als Raumspray und für kleine Duftfläschchen usw.

Die Empfindungen die ein äterisches Öl oder ein Parfum auslöst, wird vom Menschen im wahrsten Sinne des Wortes erlebt. Wenn wir unsere menschliche Existenz grob unterteilen in die Welt des Geistes und das Intellektes, in der sich vor allem die Tätigkeit unserer Großhirnrinde ausdrückt, und in die Welt der Gemütsbewegungen und der Affekte, die im stammesgeschichtlich älteren Teil unseres Gehirns ihre Entsprechungen haben, so gehört der Geruchssinn mehr zur Welt der Gemütsbewegung und der Affekte. Unser Geruchsinn ist selbst kein Maßstab mit absolut und immer geltender Einteilung. Mütter unter Ihnen kennen das besonders gut: Gerüche die wir gestern noch gern hatten, können heute Brechreiz auslösen. Die Duftwahrnehmungen werden uns nicht immer bewußt. Beispielsweise können wir fast nie den Duft beschreiben, wenn wir sagen: „den kann ich nicht riechen“ Versuchen Sie mal diesen Duft zu beschreiben……

Erinnerungen an einen Duft geknüpft

Im Gegensatz zu Farben fehlt uns bei den Düften das Vokabular. Um einen Duft zu beschreiben, müssen wir uns immer unserer Erinnerung bedienen. Das riecht wie, das erinnert mich an. Ein Chemiker kann die Beschreibung der Düfte über die Formel machen, aber ansonsten können wir uns über Düfte nur in Form von Bildern unterhalten. Blumen, Früchte oder Umschreibungen in großen dichterischen Worten. Die Parfümindustrie setzt ganze Stäbe von Kreativen an die Beschreibung ihres neuen Duftes. Kreative Menschen beschreiben einen Duft, der dem „Zeitgeist“ entspricht und Parfümeure bzw. Chemiker setzen sich an den Computer und entwickeln die Düfte dazu. Dabei entstehen dann Wortspiele und Texte wie folgende …. Ich zitiere: ich glaube es betrifft ein Parfum von Gucci „ist der Signaturduft der stilvollen Frau, die es auf einzigartige Weise versteht, Selbstbewusstsein und Stärke mit einer sinnlich-femininen Ausstrahlung zu verschmelzen.“

Die Empfindlichkeit des Riechsinns ist ziemlich groß. Manche Stoffe werden noch in mehr als milliardenfacher oder sogar billionenfacher Verdünnung wahrgenommen. Wie vorher schon erwähnt, enthalten die ätherischen Öle Stoffe, die den Hormonen verwandt sind. D. h. das auch der Wirkungsbereich, den Hormonen sehr ähnlich ist. Das heißt auch, selbst wenn wir verschnupft sind, und glauben nicht riechen zu können, zeigen die ätherischen Öle Wirkungen.

So wie wir mit dem Sehen unterschiedliche Farben wahrnehmen, gibt es auch bei den Gerüchen sehr verschiedene Duftqualitäten. Sie lassen sich allerdings nicht wie die Farben nach ihren Wellenlängen zu einem Spektrum zusammenfassen, sondern sind weitgehend von der unterschiedlichen Form der Riechstoffmoleküle auf der einen Seite und der Form der Rezeptorstelle auf den Riechhärchen auf der anderen Seite bestimmt. Das erste Organ, das den Duft aufnimmt ist zwar unsere Nase, sie ist aber sozusagen nur ein Vorposten des Riechhirns, das die aufgenommenen Informationen registriert. Wir riechen also eigentlich mit dem Gehirn.

Keine medizinischen Aussagen

Wie vorher bereits erwähnt, dürfen im Laden beim Verkauf keine Aussagen über medizinische oder therapeutische Anwendungen machen, wenn wir nicht die entsprechende Ausbildung haben. Als Hinweis sei erwähnt, dass die Firmen Primavera und Neumond zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten anbieten. Sie müßten beim Verkaufsgespräch im Laden den Kunden darauf hinweisen, daß naturreine ätherischen Öle hochwirksame Substanzen sind, mit denen wirklich sorgsam umgegangen werden muß. Es ist bekannt, daß einzelne Wirkstoffe in den Ölen bei empfindlichen Menschen Allergien und Reizungen auslösen können. Oft passiert es, weil zuviel oder in der falschen Weise angewendet wurde.
Ätherische Öle sollen NIE pur angewendet werden und bei kleinen Kindern sowieso äußerst vorsichtig.

Ätherische Öle sollen NIE ohne medizinische Begleitung oral eingenommen werden!
Es ist de facto so, daß man Sie dafür verantwortlich machen könnte, wenn Sie bei einem Beratungsgespräch das nicht erwähnt haben, und dem Kunden passiert etwas. Sie könnten rechtlich dafür zur Verantwortung gezogen werden.
Sie empfehlen, sollten Kunden die Angst vor allergischen Reaktionen haben, vor der Anwendung eine Kontaktprobe in der Armbeuge zu machen. Bei Hautrötungen oder Juckreiz oder Pusteln, sollte in jedem Fall auf eine körperliche Anwendung verzichtet werden.

Diese Öle sind als begleitende Maßnahmen gedacht und ersetzen keinen Arzt oder Therapeuten. Viele meinen, dass ätherischen Öle sich nicht mit homöopathischen Mitteln vereinbaren lassen. Darüber gibt es aber keinen wissenschaftlichen Hinweis. Im Gegenteil sie ergänzen sich sowohl auf körperlicher als auch auf seelischer Ebene.

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Duftlampen

Die gebräuchlichste Anwendung ist wohl die Duftlampe. Wenige Tropfen, je nach Raumgröße und Fassungsvermögen der Duftlampe.
5-20 Tropfen. Wasser sollte immer genügend drin sein. Wasser sollte nicht zu heiß werden. Gute Duftlampen haben eine große Schale und entsprechenden Abstand zwischen Kerze und Schale.

Es gibt auch elektrische Duftlampen mit Wasserbehältern (Primavera).

Aromastream mit Gebläse

Thermo Duftstein
Duftsteine
Für die Aromatherapie eignen sich besonders die Diffuser.
Sie verteilen den Duft durch Druckluft durch feine Düsen ohne die Struktur und Qualität des Öls zu verändern.

Brunnen oder Mikrovernebler
Ganz hervorragen sind Brunnen, weil da das Wasser nicht warm wird, und somit das äth. Öl sich auch nicht verändert in seiner Duftnote. Und die Luftfeuchtigkeit erhöht wird. Wenn ein äth. Öl zu heiß wird, kann es sein, das der Duft scharf wird. Nachteil bei den Brunnen ist, daß man nicht alle äth. Öle hernehmen kann, wegen der Technik. Es gibt Mischungen für eben diese.

Massagen
Die weiteren Anwendungen sind natürlich Massagen. Träger/Basisöl und den Lieblingsduft oder Mischung für bzw. gegen Beschwerden usw. Mit vorsichtiger Dosierung beginnen.

Badezusätze
Mit Basisöl vermischen oder ganz gut Schlagsahne ein paar Eßlöffel mit bis zu 5-10Tropfen vermischen und zum Badewasser dazu.

Gesichtspflege
Einige Öle zeichnen sich durch hervorragende Eigenschaften für die Gesichtspflege aus. Z.B. Neroli. Nährt müde Haut. In eine Basiscreme mischen oder mit Gesichtsöl, Wildrosenöl (Rosa mosqueta).

Parfüm
Mischen mit Alkohol oder Jojobaöl

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